BINDANNMALWEG
BINDANNMALWEG 

Norwegen / Schweden / Dänemark

Die Reise durch Südnorwegen mit 157 Tunnelen (norwegisch Tunnel) bei

5088 KM in 27 Tagen

Tag 1 / Di. 08.05.18

 

Heute geht es endlich los!

Abfahrt 13:30 Uhr von zu Hause und mal schauen wie weit wir kommen.

Die erste Pause machen wir auf an der A7 auf dem Parkplatz Staufenberg. Bis jetzt kommen wir ohne einen Stau gut durch.

Dann weiterfahrt in Richtung Hamburg, vielleicht schaffen wir es ja noch, Hamburg hinter uns zu lassen. Es fährt sich heute so gut, dass wir fast noch bis nach Dänemark kommen. Wir finden einen einfachen Stellplatz, Parkplatz in Rendsburg/Büdelsdorf kurz vor der Grenze und übernachten dort am Eider Stadion.

593 KM

54° 18' 57,42" N

09° 41' 36,25" E

Tag 2 / Mi. 09.05.18

Heute geht es weiter Richtung Hirtshals zur Fähre, diese haben wir vorab gebucht. In Hirtshals treffen wir uns mit Freunden, die dann weiter mit uns touren. Abfahrt der Fähre ist am Freitagvormittag.

Also fahren wir erst einmal ein Stück nach Dänemark rein und machen dann Frühstückspause am Rastplatz Patburg die nächste Pause machen wir am Parkplatz Norremark und fahren dann durch bis nach Hirtshals auf den Campingplatz Hirtshals. Diesen erreichen wir gegen 12:00 Uhr und werden schon erwartet. Der Rest des Tages wird erholt.

Bei Traumwetter erwartet uns ein schöner Campingplatz direkt an der See. Hier bleiben wir für die nächsten zwei Nächte, bis die Fähre am Freitag abfährt.

Ist das jetzt Nordsee oder schon Ostsee?

Campingplatz 31,50 €

408 KM

57° 35' 13,54" N    

09° 56' 38,85" E

Tag 3 / Do. 10.05.18

Wir erkunden und bummeln heute ein wenig durch Hirtshals was nicht wirklich viel zu bieten hat, aber wir haben leckeren Fisch zu vernünftigen Preisen im Fiskehus Hirtshals gegessen.

Danach ist relaxen in der Sonne ist angesagt.

Für die beiden Tage wird pro Tag 31,50 €uro berechnet, schon heftig für einen einfachen aber sehr gepflegten Campingplatz.

Campingplatz 31,50 €

Tag 4 / Fr. 11.05.18

Wir sind ja nur ein paar KM von dem Fähranleger der Fjordline entfernt und fahren deshalb noch einmal an den Kjul Strand. Hier kann man auch mal kostenfrei stehen, wenn man nicht auf den Campingplatz will. Anschließend Abfahrt und einchecken auf der Fähre.

Der Laderaum der Schnellfähre ist nicht so hoch wie bei einer normalen Fähre, auf der du auf der einen Seite auffährt und auf der anderen Seite runterfährt. Hier ist die Einfahrt auch gleich die Ausfahrt. Deshalb müssen die meisten Wohnmobile rückwärts auf die Fähre auffahren. Ich habe das nach Anfrage des Personals abgelehnt. Ich bin ja mit meinem Anhänger knapp 10 Metern lang und mit Anhänger rückwärts bergauf auf eine Fähre auffahren stelle ich mir stressig vor. Nachdem die Höhe des Wohnmobils gemessen wurde, durfte ich dann auch vorwärts auffahren. Ich musste dann Innen auf der Fähre an einer schmalen Stelle wenden, das war alles schon sehr knapp, gerade mal 5 cm Luft zur Decke des Laderaums. Das Abenteuer beginnt.

Die Fährfahrt ist schon ein Erlebnis, wie schnell diese Fähre unterwegs ist, ist der Hammer. In 2:15 Stunden waren wir im Hafen von Kristiansund in Norwegen. Eine Stunde schneller als andere Anbieter. Wir haben diese Fähre ausgewählt um die Überfahrt so schnell wie möglich zu erledigen, damit unser Hund nicht so lang allein im Wohnmobil ist.

In Norwegen fahren wir zur roten Zollgrenze und melden unseren Hund an. Nach Durchsicht der Papiere und der Dokumente werden wir weiter gewunken, mussten dann aber noch in eine Halle fahren. Mein erster Gedanke ist, na Klasse, jetzt nehmen die uns komplett unter die Lupe, Wohnmobil und kompletten Anhänger ausräumen.

Der Zollbeamte wollte aber nur noch einmal bestätigt haben, dass wir einen Hund einführen. Ich wollte schon aussteigen um unseren Hund rauszuholen, aber er wollte Ihn nicht sehen. Er fragte dann noch wieviel Zigaretten und Bier wie mitführen. Ich sagte Ihm das wir 10 Liter Bier und 12 Liter alkoholfreies Bier sowie um die 360 Zigaretten dabeihaben. Normal wären da schon Zollgebühren fällig gewesen, da jede Person nur 2 Liter Bier mitführen darf. Er winkt uns weiter ohne weitere Fragen. Das fängt ja gut an, dachte ich noch und fahre zügig aus dem Zollbereich.

Wir fahren aus Kristiansund raus und dann auf die E39, erst einmal nach Mandal um dort die erste Pause am Meer zu machen. Später fahren wir weiter bis nach Feda, einem kleinen Ort. Dort versuchen wir unser Glück und finden einen schönen freien Stellplatz gleich am Hafen, wo wir die erste Nacht in Norwegen schlafen.

Der Ort hat auch einen COOP wo wir beim Spazieren gehen noch ein Brot kauften.

Fähre 330,-- €

6 Tunnelen

263 KM

58° 15' 42,57" N    

06° 49' 19,50" E

Tag 5 / Sa. 12.05.18

 

Nach dem Frühstück geht es erst einmal auf der E39 weiter, bis wir die Stadt Egersund erreichen, Hier machen wir Mittagspause und kaufen Lebensmittel in einer Shoppingpassage auch wieder bei einem COOP ein.

Nach der Pause fahren wir weiter in Richtung Lauvvik, von dort wollen wir morgen mit der Fähre nach Oanes übersetzen. Die Fahrt geht weiter auf der E39 bis kurz vor Älgäd und dann auf der B45 bis zur Fähre.

Da es an der Fähre keine schöne Übernachtungsmöglichkeit gibt, fahren wir auf der B13 weiter an der Küste entlang und finden wieder einen großartigen Parkplatz im Wald. Diese Nacht schlafen wir auf diesem Parkplatz, der an einem See liegt. Der See scheint sehr beliebt zu sein, den viele Norweger sind über das Wochenende mit Ihren Kindern hier zum Zelten.

18 Tunnelen

163 KM

58° 54' 18,72" N    

05° 56' 19,37" E

Tag 6 / So. 13.05.18

Nach dem wir gefrühstückt haben fahren wir in Richtung Fähre und setzen dann über nach Oanes. Auf der andren Seite geht es auf der B13 weiter bis nach Jorpeland. Heute fahren wir mal nicht so viel, da wir ja morgen früh raus wollen zum Preikestolen hoch. Kurz vor Jorpeland befindet sich an der B13 eine kostenfreie Ver.- und Entsorgungsstation, die wir natürlich auch nutzen. In Jorpeland gibt es schöne kostenfreie Stellplatzte am Hafen sogar mit Stromanschluss. 100 Meter vom Stellplatz entfernt, gibt es im Hafen eine Dusche und ein WC, duschen kostet 100 NOK ca. 1 Euro.

Wir gehen am Nachmittag noch auf die vorgelagerte Insel Jorpelandholmen spazieren. Dies ist eine schöne Erholungslandschaft mit Freizeitangeboten und Holzschnitzereien, die an Baumstümpfen angefertigt wurden. Es gibt einen kleinen Rundweg, übrigens auf die Insel gelangt man über eine Brücke.

Fähre Lauvvik - Oanes 21,82 €

4 Tunnelen

23 KM

58° 01' 02,16" N    

05° 02' 39,66" E

Tag 7 / Mo. 14.05.18

Also für heute ist die Besichtigung und der Aufstieg zum Preikestolen angesagt, um 04:30 Uhr aufstehen und dann ohne Anhänger zum Parkplatz am Preikestolen fahren. Der Aufstieg ist steil und anstrengend, es wird auf jeden Fall festes Schuhwerk, am besten knöchelhoch benötigt. Nach ca. 1.5 Stunden, so um 7:00 Uhr haben wir es geschafft und der Ausblick ist der Hammer. Die Krönung des Ganzen, wir sind ganz allein auf der Plattform und das bei strahlendem Sonnenschein. Also doch, der frühe Vogel fängt den Wurm.  Wir genießen das alles für eine Stunde und beginnen dann wieder mit dem Abstieg. Während des Abstiegs kommen nach meiner Zählung rund 187 Personen entgegen und unten auf dem Parkplatz treffen gerade zwei weitere Reisebusse ein. Also alles richtig gemacht mit dem früh aufstehen.

Ich frage mich während des Abstieges, wenn ich mir so die aufsteigenden Personen anschaue, wieviel Verrückte es doch auf der Welt gibt, da werden große Bluetooth Lautsprecher mit lauter Musik mitgeschleppt, andere haben Sandalen an den Füßen. Warum gehe ich dann in die Natur, ohne Worte!

Nach dem großartigen Erlebnis fahren wir zurück an den Hafen in Jorpeland, denn da steht ja noch unser Anhänger. Zuerst muss ich aber noch einmal tief in die Tasche greifen und 21,-- Euro für die 5 Stunden parken bezahlen, da die meinten ich hätte dort übernachtet. Angekommen in Jorpeland gehen wir erst einmal duschen und ruhen uns dann noch etwas auf bevor wir weiterfahren.

Eigentlich wollten wir heute mit der Fähre durch den Lysefjord nach Lyseboten und dann zum Kyrag aufsteigen, aber leider ist die Straße für die Rückreise aus Lyseboten noch gesperrt und zweimal die Fähre zahlen ist dann doch zu viel, eine Fahrt kosten so um die 230,-- Euro.

Wir fahren deshalb weiter Richtung Norden auf der B13 und später auf der B517. Von der B517 geht es dann auf die B46 ab, Richtung Vikedal. In Vikedal finden wir wieder einen guten Stellplatz am Hafen mit WC und Dusche und Strom.

Alles ist frei zugänglich und wird auf Vertrauensbasis an einen Briefkasten eingeworfen, die Nacht kostet 15 Euro, da aber noch nicht alles zugänglich war, wie das WC zahlen wir nur 10 Euro.

Fähre Hjelmeland – Nesvik 13,17 €

Parkplatz Preikestolen 21,-- €

Stellplatz 10,-- €

15 Tunnelen

136 KM

59° 29' 46,85" N    

05° 53' 53,76" E

Tag 8 / Di. 15.05.18

Es geht weiter Richtung Bergen, wir fahren erst auf der B46 dann auf die E134. Von dieser Straße stoßen wir wieder auf die E39, die wir ja schon kennen. In Ulven geht es dann auf die Straße Lyseklostervegen wo wir erneut einen kleinen Hafen entdeckt haben. In Lysekloster im Hafen übernachten wir heute. Am Abend versuchen wir das erste Mal unser Glück beim Angeln, aber ohne Erfolg.

Fähre Sandvikrag – Haljem 56,83 €

8 Tunnelen

230 KM

60° 13' 12,36" N    

05° 22' 51,71" E

Tag 9 / Mi. 16.05.18

Von Lysekloster geht es jetzt erst einmal nach Bergen und dann weiter in Richtung des Wasserfalls Voringfossen. Wir verlassen den Ort Lysekloster auf der B546 und dann geht es auf die B580 bis wir wieder auf der E39 landen. In Bergen suchen wir einen Parkplatz in der Nähe des Hanseviertels was sich als sehr schwierig erweist. Aber wir finden einen für 4 Euro die Stunde und maximaler Parkdauer von zwei Stunden.

Also gehen wir bei Nieselregen zu dem Weltkulturerbe Bryggen. Es ist wirklich außergewöhnlich und schön anzusehen diese verwinkelten alten Holzhäuser mit Ihren schmalen Gassen. Im Anschluss gibt es noch einen Kaffee und später ein sehr gutes Lachsbrötchen und wir schaffen es in zwei Stunden wieder am Wohnmobil zu sein. Auf dem Weg zum Parkplatz holen wir noch einmal Proviantnachschub bei einen COOP. Jetzt geht es weiter in Richtung Voringfossen, dazu verlassen wir Bergen auf der bekannten E39 um später auf die E16 zu wechseln. In Vossevangen geht es dann auf die B13 Richtung Eidfjord und später auf die B7.

Dies ist der Tag der Tunnelfahrerei. Wir durchfahren insgesamt 67 Tunnel und dabei auch den längsten Tunnel Europas mit 24,5 KM und zwei Kreiseln, ja der Tunnel hat Kreisel wo sich der Tunnel weiter verzweigt, unglaublich aber war. In Eidfjord bleiben wir mal wieder auf einem Campingplatz / Camping Kjärtveit direkt am Eidfjord.

Campingplatz 29,42 €

67 Tunnelen

164 KM

60° 28' 10,28" N    

07° 04' 16,45" E

Tag 10 / Do. 17.05.18

Heute ist Erholung auf dem Campingplatz angesagt.

Das kuriose ist, wenn du abends schlafen gehst da hast du noch freien Blick auf den Fjord und morgens wirst du wach und schaust aus dem Fenster und denkst, das Hochhaus stand doch gestern noch nicht da, denn in der Nacht oder am frühen Morgen hat ein Kreuzfahrtschiff geankert.

Da es uns sonst keiner glaubt, wir sind in Norwegen im Mai und haben 35° in der Sonne musste ich das mal bildlich festhalten.

Campingplatz 29,42 €

Und wieder einmal sieht man, wie die Umwelt durch Schiffe verunreinigt werden. Was das Kreuzfahrtschiff den ganzen Tag an Feinstaub aus dem Schornstein bläst ist schon bedenklich. Aber wichtiger ist ja, dass bei Dieselautos durchgegriffen wird und wir mit Fahrverboten rechnen müssen. Die Schiffe dürfen aber weiterhin bis zu 450 Kg Feinstaub raus blasen. Das ist der Wert des größten Kreuzfahrtschiffes, der Ocean of the Sea. Die 450 Kg Feinstaub entsprechen hingegen ca. 21.000.000 Dieselautos der Euro 6 Klasse.

Ohne Worte!

Tag 11 / Fr. 18.05.18

Wir stehen heute früh auf, denn wir wollen zum Wasserfall Voringfossen. Dazu fahren wir auf der B7 zum Wasserfall. Hier gibt es einige Aussichtspunkte mit Parkplätzen, von dem man aber nur teilweise den größten Wasserfall Norwegens sieht.

Wir fahren dann wieder auf die B7 denn hier gibt es zwischen den Tunneln an der Seite der Straße Parkplätze und von dort aus gibt es einen Wanderweg nach unten zum Wasserfall. Bitte nicht wirklich einen Parkplatz suchen, denn es ist nur ein Seitenstreifen, auf dem man stehen kann.

Der Abstieg geht oft über Felsbrocken also ich empfehle auch hier festes Schuhwerk, noch wichtiger als am Preikestolen. Unten angekommen gibt es eine Hängebrücke über den Fluss und dann sieht man auch wirklich die Masse und die Kraft des Wasserfalls. Dauer ca. 1 Stunde für hin und zurück.

Wir fahren nach der Besichtigung wieder zurück zum Campingplatz und holen unseren Anhänger ab, den jetzt wollen wir nach Urnes zur Stabkirche, die zum UNESCO Welterbe zählt.

Wir verlassen Eidfjord auf der B7 dann weiter auf der B13 bis wir wieder auf die E17 stoßen. Bei Laerdalsoyri verlassen wir die E17 und fahren weiter auf der B5 bis zur Fähre Fodnes – Mannheller.

Auf der anderen Seite geht es noch ein Stück auf der B5 um anschließend auf der B55 nach Solvorn zu fahren, denn von hier aus geht die Fähre nach Urnes. In Solvorn ist es schon sehr eng und es gibt keine Parkmöglichkeit an der Fähre für Wohnmobile. Wir versuchen dann oberhalb des Ortes an einer anderen Kirche zu parken, aber auch das wird nicht gerne gesehen, so dass wir verärgert wieder den Ort verlassen und das Thema Stabkirche in Urnes von der Tour streichen. Ich verstehe nicht warum man hier keine Parkmöglichkeiten schafft, zumal diese Kirche ja in jedem Reiseführer steht, aber anscheinend will man hier keine Camper haben.

Also verlassen wir den Ort wieder auf der B55 um auf die B5 zu kommen und fahren dann bis zum Gletscher Boyabreen einem Ausläufer des Gletschers Jostedalbreen. Hier finden wir direkt mit Blick auf den Gletscher einen Parkplatz mit Bänken, Tischen sowie einem WC. Also ein toller Stellplatz für die Nacht wo wir dann auch verbleiben.

Fähre Fodnes – Mannheller 25,-- €

23 Tunnelen

266 KM

61° 28' 52,68" N    

06° 44' 41,80" E

Tag 12 / Sa. 19.05.18

Heute wollen wir nach Alesund und fahren erst einmal weiter auf der B5 bis wir auf die E39 stoßen, um diese dann wieder bei Byrkjelo zu verlassen, um eine Fähre zu sparen. Diesen Fjord umfahren wir auf der B15 und stoßen dann wieder auf die E39. Diese führt uns dann bis kurz vor Alesund, dann wechseln wir auf die E136 um nach Alesund einzufahren. Hier gibt es in der Stadt einen Stellplatz, der nicht schön und auch noch teuer ist.

Wir fahren also weiter auf eine vorgelagerte Insel die Godoya heißt auf der B658, hier ist ein schöner kleiner Ort mit Leuchtturm namens Alnes. wir finden auch wieder einen schönen, kleinen Hafen wo wir für die Nacht stehen können.

Der Hit ist, um nach Godoya zu kommen fährt man natürlich durch was?  Durch einen Tunnel (knapp 4 KM lang) aber dieser ist einspurig für beide Richtungen.

Bei Gegenverkehr muss man in eine Parkbucht fahren. Natürlich kam uns auch ein PKW entgegen. Ich war froh das unsere zwei Wohnmobile in die Parkbucht passten, sonst wäre das richtig spannend geworden.

Fähre Festoya – Solavagen 43,27 €

16 Tunnelen

240 KM

62° 29' 10,31" N    

05° 38' 32,32" E

Tag 13 / So. 20.05.18

Wir haben uns entschieden heute mal die Atlantikstraße zu befahren und dann irgendwo einen schönen Campingplatz zu suchen um eventuell mal zu angeln. Also verlassen wir Alnes wieder auf der B658 dann auf die E136 bis wir wieder auf der E39 sind. Es gibt auch heute wieder eine Fährfahrt von Vestnes nach Molde. Kurz nach Molde geht es dann auf die B64 die sogenannte Atlantikstraße. Diese fahren wir bis kurz vor Kristiansund und dann aber wieder zurück um auf den ausgewählten Campingplatz Lyso-Camping zu fahren, hierzu fahren wir ab auf die Fv251. Ein schöner Naturcampingplatz ohne Parzellen locker verteilt.

Hier wollen wir erst einmal bleiben, denn hier kann man auch Boote mieten zum Angeln.

Campingplatz 26,24 €

Fähre Vestnes – Molde 37,39 €

8 Tunnelen

158 KM

63° 02' 12,60" N    

07° 24' 33,55" E

Tag 14 / Mo. 21.05.18

Wir bleiben auf dem Campingplatz um uns zu erholen. Gegen Mittag mieten wir ein Boot, leider nur mit 15 PS also können wir nicht weit rausfahren. Wir sind ca. 3 Stunden auf dem Wasser und haben auch Erfolg. 5 Dorsche, 1 Seelachs, 1 Lump. Abends versuchen wir nochmal unser Glück aber leider kein Fang. Also starten wir morgen noch einmal.

Campingplatz 26,24 €

Bootsgebühr 52,51 €

Tag 15 / Di. 22.05.18

Voller Tatendrank stehen wir auf und wollen wieder aufs Wasser, aber leider spielt heute das Wetter nicht mit. Es ist windig und bewölkt, mit Tendenz zu Regen. Wir waren bis jetzt so verwöhnt von dem heißen Wetter, meist über 30° in der Sonne, so dass wir damit gar nicht gerechnet haben. Es bliebt zum Glück der einzige Tag, an dem es mal leicht regnete. Also keine Angeltour heute.

Campingplatz 26,24 €

Tag 16 / Mi. 23.05.18

So, weiter nördlich wollen wir bei dieser Tour nicht mehr fahren, es geht heute zum Trollstigen und dem Geirangerfjord. Also wie bei der Hinfahrt verlassen wir den Campingplatz auf der Fv251, dann wieder auf die B64. Auf der B64 bleiben wir auch dieses Mal und umfahren die Fähre Molde – Vestnes. Bei Andalsnes geht es dann ein kurzes Stück auf die E136 um dann wieder abzufahren auf die B63. Diese fahren wir bis zum Geirangerfjord. Unterwegs gibt es schöne Aussichtsplattformen um in den Fjord zu blicken. Es ist eine traumhafte Landschaft, einfach Natur, pur. In Geiranger wollen wir nicht bleiben, es ist einfach zu viel Massentourismus, es stehen heute zwei große Kreuzfahrtschiffe im Fjord. Also fahren wir die B63 weiter und bleiben die Nacht auf dem Campingplatz außerhalb von Geiranger mit dem Namen Dalen Gaard.

 

Campingplatz 24.68 €

Fähre Solsnes – Afarnes 26,47 €

3 Tunnelen

172 KM

62° 04' 10,18" N    

07° 15' 22,53" E

Tag 17 / Do. 24.05.18

Nach dem Frühstück geht es jetzt den Trollstigen hoch, eine Straße, die man mal gefahren sein muss. Es ist praktisch die B63, oben gibt es dann wieder sehr schöne Aussichtsplattformen.

Sehr zu empfehlen ist es, nach der Plattform bei Djupvasshytta auf eine zusätzliche Mautpassstraße bis auf 1480 Meter zu fahren. Diese kostet zwar knapp 15,-- Euro, aber die Aussicht auf den Fjord ist es echt wert, einfach grandios. Dalsnibba Aussichtsplattform

Eine kleine Anmerkung muss ich aber noch loswerden, wenn ich von da oben in die wunderschöne Natur blicke und sehe was die Kreuzfahrtschiffe unten im Fjord an ungefilterten Feinstaub raushauen ist das wirklich erschreckend. Im ganzen Fjord steht eine Abgaswolke. Aber die Kreuzfahrtschiffgäste beruhigen dann Ihr Gewissen und fahren mit Elektroautos auf den Aussichtspunkt, irgendwie schräg!

Es geht weiter auf der B63 die dann irgendwie zur B15 wird bis nach Lom. Da wir ja die Urnes Stabkirche nicht besichtigen konnten wollen wir und hier die Stabkirche anschauen und taten das auch. In Lom waren wir dann auch mal eine Pizza essen, zu einem vernünftigen Preis und sehr netter Bedienung nur zu empfehlen das Restaurant Amore.

Gestärkt geht es weiter grob in Richtung Oslo auf der B15, bei Tessand fahren wir auf der B51 weiter und suchen uns wieder einen Übernachtungsplatz. Wir finden an der Strecke einen Campingplatz im Bessegen - Mauranger direkt an dem Fluss Sipa. Der Platz hat eine sehr schöne Lage ist aber leider runtergekommen, aber für eine Nacht geht es.

 

Campingplatz 27,31 €

1 Tunnelen

164 KM

61° 29' 20,84" N    

08° 50' 39,61" E

Tag 18 / Fr. 25.05.18

Weiter geht es in Richtung Schweden, wir fahren erst noch durch die Berge auf der B54. In Fargenes geht es dann kurz auf die E16, diese fahren wir bei Bjorgo wieder ab, auf die B33 und später auf die B34. Vor Oslo geht es noch auf die B4 und dann auf die E6 bis wir in Schweden bei Tanum sind. Hier wollen wir uns die Felsritzungen von Tanum anschauen. Wir übernachten direkt auf dem Musemsparkplatz.

11 Tunnelen

429 KM

58° 41' 57,77" N    

11° 20' 28,53" E

Tag 19 / Sa. 26.05.18

Am Vormittag schauen wir und zuerst einmal die Felsritzungen im Museum und auf dem umliegenden Gelände an, hier gibt es auch einige alte Gräber die zwischen 2500 – 3000 Jahre alt sind. Danach suchen wir uns wieder einen schönen Campingplatz, der am Wasser liegen soll. Wir finden einen wirklich schönen Platz in Vindön  (Vindöns Camping)

Campingplatz 16,-- €

62 KM

58° 17' 46,20" N    

11° 41' 31,53" E

Tag 20 / So. 27.05.18

Erholung auf dem Campingplatz

Campingplatz 16,-- €

Tag 21 / Mo. 27.05.18

Erholung auf dem Campingplatz

Campingplatz 16,-- €

Tag 22 / Di. 29.05.18

Nach dem relaxen, geht es heute weiter nach Lysekil einem schönen kleinen Ort. Diesen Ort erreicht man über eine Fähre. In Lysekil gibt es einige kostenpflichtige Stellplätze, aber hier gibt es nur Tickets für 24 Stunden, also mit Übernachtung. Darauf hatten wir keine Lust und haben dann einfach an einer Straße geparkt. Wir besuchten die Kirche und bummelten ein bisschen durch den Ort.  Diesen verlassen wir nach 2 Stunden wieder und suchten uns dann einen Stellplatz für die Nacht. Bei Kolleröd finden wir gegenüber des Hafens einen wunderschönen Platz, direkt am Wasser.

44 KM

58° 18' 59,30" N    

11° 24' 09,42" E

Tag 23 / Mi. 30.05.18

Wir verlassen heute Schweden und es geht zurück nach Dänemark. Wir wollen dazu die Fähre Helsingborg – Helsingör benutzen. Vorher muss man aber unbedingt an den Laxbutiken in Heberg vorbei, wenn man gerne Lachs ist. Diesen gibt es hier in unendlich vielen Variationen, sehr sehr lecker. Nach dem übersetzen mit der Fähre von Schweden nach Dänemark wollen wir weiter über die Beltbrücke fahren, die ich vorher noch nie gesehen hatte. Es ist auch ein gigantisches Bauwerk. Wir haben noch ein paar Tage Urlaub, also suchen wir uns einen Campingplatz und finden diesen in Nyborg, mit Blick auf die Beltbrücke und schönem Sandstrand. (Nyborg Camping)

Fähre Helsingborg - Helsingör 98,58 €

Beltbrücke 77,75 €

Campingplatz 32,-- €

510 KM

55° 18' 16,52" N    

10° 49' 32,85" E

Tag 24 / Do. 31.05.18

Erholung auf den Campingplatz und Stadtbesichtigung. In Nyborg gibt es noch ein schönes altes Schloss, leider war es komplett abgedeckt wegen Renovierung. Wir sind dann durch den Park gelaufen und haben später im Hafen noch gut gegessen.

Campingplatz 32,-- €

Tag 25 / Fr. 01.06.18

Erholung auf dem Campingplatz

Campingplatz 32,-- €

Tag 26 / Sa. 02.06.18

Heute geht es wieder in Richtung Deutschland. Wir wollen aber noch einen Umweg über Holland machen, da morgen verkaufsoffener Sonntag bei Obelink ist und wir noch das ein oder andere gebrauchen können. Leider kann man nicht mehr auf dem Parkplatz bei Obelink parken bzw. übernachten. Also suchen wir einen Stellplatz, die aber alle voll sind. Da es schon spät ist fahren wir dann den Campingplatz Het Winkel in Winterswijk an und bekommen hier einen Stellplatz.

Campingplatz 10,-- €

740 KM

51° 57' 09,21" N    

06° 44' 04,49" E

Tag 27 / So. 03.06.18

Nach dem heutigen Shoppingmarathon bei Obelink geht es nach Hause, aber zuerst muss ich noch die gekauften Sachen verstauen. Die Markise muss dann auch noch irgendwie durch das Fenster in den Innenraum. Alles geladen und los geht’s.

Ein wunderschöner Urlaub ist vorbei. Schade aber der nächste kommt bestimmt.

323 KM

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